Ostseereise II – rüber nach Dänemark

Der Skandinavien-Teil unserer Reise beginnt mit der Fährüberfahrt von Puttgarden nach Rødby und der anschließenden Fahrt nach Klintholm Havn.

Nach einem Tag und einer Nacht auf Fehmarn wurde es Zeit den eigentlich Hauptteil unser Reise zu erreichen: Skandinavien. Ich weiß – Dänemark gehört nur so vielleicht zu Skandinavien – but hey..

Nach ausgiebigem Frühstück direkt an der Nordsee (mit Besuch des Hasen aus dem letzten Artikel) starteten wir in Richtung Dänemark. Das einchecken auf der Fähre und erwerben eines Tickets für unser fahrendes Hochhaus ging schnell und unkompliziert – es ist auch wenig los. Nebensaison ich höre dich anfangen.

Nach einer netten kleinen Fahrt mit der Fähre (45min etwa) kommen wir in Dänemark an. Die Grenzpolizisten schauen in ihren Tarnfleckuniformen grimmig drein, winken uns aber direkt durch. Unser Ziel ist Klintholm, der dortige Hafen soll einen Wohnmobilstellplatz haben und es ist nicht weit zu den Klippen von Møn, da wollen wir am kommenden Tag hin.

In Klintholm sind wir nach etwa 100km unspektakulärer Fahrt auch relativ schnell (etwas unter 2h) und irren erstmal eine Weile verwirrt durch den Ort. Es las sich im Netz so als seien die Stellplätze direkt am Wasser und in den Yachthafen integriert. Vor Ort findet sich jedoch ein großer Schotterparkplatz der dem Hafen nicht wirklich zugehörig zu sein scheint. Nachdem wir den ganzen kleinen Ort erwandert haben verstehen wir dann aber dass es dieser Platz sein muss – nicht schlimm, könnte aber besser ausgeschildert sein. Bezahlt wird an einem Automaten am Hafenbüro und auf dem Ausdruck erfährt man die PIN für Duschen und Toilettenräume (übrigens, wie fast überall in Skandinavien, beeindruckend sauber für öffentliche Toiletten). Außerdem gibt es im Hafenbereich freies WLAN – das reicht leider nicht ganz rüber bis zum WoMo-Stellplatz.

Daniela beginnt sich mit einer leichten Magen-Darm-Sache zu plagen und isst eher vorsichtig, während ich ebenfalls auf mein Fischbrötchen verzichten muss, weil wir leider so dumm waren nicht sofort nach der Fährfahrt einen Geldautomaten anzusteuern. Stattdessen wollten wir drauf vertrauen „dass da schon einer sein wird“ – war natürlich in dem kleinen Nest nicht so… immerhin hat der Hafenautomat VISA akzeptiert.

Vor dem Abendessen haben wir, beim Spaziergang durch den kleinen Ort, einen Cityghost entdeckt – wie kam der denn da hin Spot?

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